Das Bundesliga-Duell

Nach überstandener Vorrunde steht die österreichische Nationalmannschaft in einem prestigeträchtigen Viertelfinale gegen Deutschland. Auch, weil die beiden Teams bisher noch nie in einem Pflichtspiel in einem Turnier aufeinandertrafen. Für die Vertreterinnen des ÖFB gilt seit Beginn der UEFA Women’s Euro 2022 das Motto: „oneheartonegoal“ – Wir haben mit Laura Wienroither sprechen können, ob es wirklich nur um das Herz geht.

Laura Wienroither
Laura Wienroither

Laura Wienroither

Um als Team erfolgreich zu sein, müssen alle Spielerinnen im Kader zusammen funktionieren. Es ist kein Platz, um aus der Reihe zu tanzen. 11 Herzen müssen auf dem Rasen zu einem werden und in diesem Fall zu einem in den Farben rot und weiß.

Für die Abwehrspielerin Laura Wienroither ist es die erste Europameisterschaft, an der sie teilnimmt. Mit bisher 25 Länderspieleinsätzen in der A-Nationalmannschaft gehört die 23-Jährige noch nicht zu den erfahrensten Spielerinnen im Team der Österreicherinnen, doch bereits in zwei der drei Vorrunden-Spielen stand sie von Anfang an im Aufgebot von ÖFB-Trainerin Irene Furhmann. Die englischen Rasen sind für Wienroither kein Neuland, denn seit Anfang des Jahres kickt die Abwehrspielerin beim Arsenal FC in der englischen Women’s Super League. „Ich fühle mich hier richtig wohl. London ist sehr schön und die Leute mag ich auch sehr gerne, weil sie offen sind. Das Turnier ist deswegen für mich ein ganz Besonderes.“ Die Ungeduld der Engländer bis die Europameisterschaft endlich losgehen konnte, war überall zu spüren. Von Nervosität bei Wienroither war vor dem ersten Spiel und ist bis jetzt bei der Abwehrspielerin nichts zu sehen. Vorfreude und Siegeswille ist bei ihr, wie auch beim Rest der österreichischen Nationalmannschaft, zu spüren. Dicht gefolgt vom Stolz im Nationaltrikot ihres Heimatlandes auflaufen zu dürfen.

Apropos Nationaltrikot: Ausrüster PUMA hat in Zusammenarbeit mit mit dem britischen Einzelhandels- und Designunternehmen Liberty eigens für die Europameisterschaft neue Heim-Trikots für Italien, Island, die Schweiz und eben Österreich entworfen. Die neuen Ultraweave Trikots sind im Retro-Stil mit übergroßem Mannschaftsemblem und dezentem Blumenmuster ausgestattet. Auch für Wienroither sind sie ein echter Hingucker, wobei sie dabei nicht nur auf die Optik hinweist „Das Material ist ein ganz anderes als bei den vorherigen Trikots. Ich freue mich darin aufzulaufen.“

Das Niveau bei dieser Europameisterschaft ist so ausgeglichen wie noch nie, wie die gestrige Partie zwischen England und Spanien zeigt, haben bereits Viertelfinal-Partien einen echten Endspiel-Charakter. Österreich zählte vor dem Turnier zwar nicht zum engeren Favoriten-Kreis, doch kamen Wienroither und Co. glatt durch die Gruppenphase, in der gegen die bereits im Halbfinale stehenden Engländerinnen am ersten Spieltag der EURO ein denkbar knappes 0:1 als einzige Niederlage notiert wurde. Zudem, und daran ist auch Wienroither direkt beteiligt, ist dieses einen Gegentor aus dem ersten Spiel das bisher einzige für Österreich, zu unterschätzen ist die Herzbluttruppe auf keinen Fall. Vielleicht, da das Ziel des Kaders nicht zwingend der EM-Titel ist. „Wir wollen die Europameisterschaft dazu nutzen, die Leute zu begeistern. Wir wollen bei aller Negativität, die in der Welt herrscht Werte wie Offenheit, Akzeptanz und Toleranz vermitteln. Das ist es, was wir bei dieser EM verkörpern wollen.“

Um 21:00 Uhr deutscher Ortszeit treffen heute Abend (21.07.2022) die Österreicherinnen um Wienroither live im Ersten auf die deutsche Nationalmannschaft. Im Brentford Community Stadion in London wird sich also entscheiden, ob die ÖFB-Herzen hoch genug schlagen können, um der Voss-Tecklenburg-Truppe Paroli bieten zu können.

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