Das ELFEN-Spieltags-Interview mit Almuth Schult, Torhüterin VfL Wolfsburg

„Das verfolgt uns diese Saison“

Jede Woche vor einem Spieltag der FLYERALARM Frauen-Bundesliga spricht ELFEN-Redakteur Felix Maier mit einer Trainerin, einem Trainer, Spielerin oder anderen Personen aus dem Umfeld der Vereine über eine Partie am Wochenende. Egal, ob Titelrennen oder Abstiegskampf – wir fragen nach!

Heute im Gespräch: Almut Schutlh // Torhüterin VfL Wolfsburg

Almuth Schult

Almuth Schult

Erstmal herzlichen Glückwunsch zum sensationellen Sieg gegen Chelsea und dem Weiterkommen in der Champions League! Dabei konntest du wieder das Tor hüten. In der Liga war das zuletzt nicht der Fall. Was war genau und wie ist der aktuelle Stand bei dir?

Ich hatte Knie-Probleme, daher konnte ich nicht voll trainieren. Dazu kam, dass es in meinem privaten Umfeld eine Corona-Infektion gab. Da wollte und sollte ich nicht riskieren eventuell etwas in die Mannschaft zu tragen. Aus dem Grund war ich einige Tage vom Team getrennt. Jetzt bin ich wieder voll im Training und soweit ist alles wieder gut. Ich freue mich, wieder dabei zu sein.

In der Liga steht ihr auf dem ersten Platz, es läuft also nach Plan. Wie fällt deine Zwischenbilanz zur Saison bis hierhin aus? Wo siehst du noch Optimierungsbedarf?

Es gab Höhen und Tiefen. Einerseits ärgern uns natürlich neben der Niederlage gegen Hoffenheim (1:2) die Punktverluste gegen Freiburg (2:2) und gerade gegen Leverkusen (1:1). Da hat uns die Durchschlagskraft nach vorne gefehlt. Wir haben uns im letzten Spiel gegen Leverkusen auch nicht genügend Torchancen erspielt. Das müssen wir verbessern. Andererseits haben wir viele Spiele gewonnen. Wir haben auch in München gewonnen, als wir es allerdings nicht unbedingt verdient hatten. (0:1 für Wolfsburg) Das verfolgt uns dieses Saison, dass wir einfach noch nicht so konstant sind. Ich hoffe das wir diese Konstanz in der Leistung in der Rückrunde finden.

Womit kann das zusammenhängen?

Wir haben seit Sommer nahezu nur englische Wochen gespielt. Dann kommt auch ein Leistungssportler mal ein seine Grenzen. Das hat man ja auch an Teams wie Hoffenheim oder Bayern gesehen, die die gleiche Belastung haben. Die spielen auch nicht so konstant wie in den vergangenen Jahren. In dieser Konstanz sehe ich bei uns klar „Optimierungsbedarf“. (lacht) Das trifft alle Bereiche, von der Abwehrleistung bis zum Herausspielen der Chancen und dem Gesamtniveau – das war leider nicht immer ideal.

Jetzt kommts am Wochenende zum Top-Spiel gegen Turbine Potsdam. Wie schätzt du den Gegner ein, was wird das für ein Spiel?

Turbine Potsdam ist ein sehr guter Gegner. Die haben in dieser Saison schon gezeigt, dass sie in der Zweikampfführung und dem Körpereinsatz richtig gut sind. Nach Standards und aus dem Spiel heraus sind sie gefährlich. Das 1:1 gerade gegen Bayern München zeigt, dass sie auch die großen Mannschaften ärgern können. Da haben sie schon beeindruckt. Wir müssen aufpassen. Wenn wir dort Punkte holen wollen müssen wir aufmerksam sein und unsere Leistung abrufen.

Dein Ergebnistipp?

Einen genauen Ergebnistipp habe ich nicht. Ich habe die Hoffnung, dass wir drei Punkte mitnehmen. Das wäre schön.

Die Partie in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga: 

Turbine Potsdam – VfL Wolfsburg

Sonntag, 19.12.2021, 16:00 Uhr, Live bei MagentaSport

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